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Römlinsdorf

Römlinsdorf hat nichts mit den Römern zu tun, ist aber dennoch ein Besatzungskind. Der Besiede- lung durch die Merowinger verdankt Römlinsdorf sein erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1139. Am 28. Februar dieses Jahres nimmt Papst Inno- zens II. das Kloster Gengenbach mit einzelnen Gütern in seinen Schutz. Der fränkische National- heilige Remigius dürfte  namengebend gewesen sein: Rimigesdorf. Römlinsdorf war zu keiner Zeit eine selbständige Pfarrstelle. Im Jahre 1316 kam Rummelinsdorf - so der damalige urkund-  lich erwähnte Name - zum Kloster Alspirsbach und so zum Peterzeller Kirchensatz.

Die ursprünglich romanische Kirche war auf den heiligen Nikolaus und auf den heiligen Oswald geweiht. Die Verehrung des Bischofs Nikolaus wurde von Theophanu, einer byzantinischen Prinzessin und Gemahlin des deutschen Kaisers Otto II. im 13. Jahrhundert nach Deutschland gebracht. Der Heilige Oswald dagegen ist ein britischer Heiliger und kam über eine britische Prinzessin nach Deutschland. Daher dürfte die Kirche bis in 13. Jahrhundert zurückreichen.

Die bürgerliche Gemeinde Römlinsdorf gehört zur Stadt Alpirsbach. Es wohnen 363 Bürgerinnen und Bürger in Römlinsdorf.

Zur evangelischen Kirchengemende zählen 253 Seelen, davon 240 mit Haupt- wohnsitz und 13 mit Nebenwohnsitz (Stand 1.1.2002).

Seit dem 1.1.2002 besteht die Gesamt- kirchengemeinde Peterzell-Römlinsdorf.

In Römlinsdorf gibt es einen Frauenkreis. Die übrigen Gemeindekreise und Chöre sind mit Peterzell zusammen.