Herzlich willkommen in der Evangelischen Verbundkirchengemeinde Betzweiler-Peterzell

Kirchtürme von Peterzell und Römlinsdorf

Zwei Kirchtürme -- ein Gesicht: gemeinsam sind Peterzell und Römlinsdorf stark.

Herzlich willkommen hier bei uns auf der Höhe zwischen Alpirsbach und Oberndorf!

>>> Gemeindegesang wieder im Gottesdienst möglich! <<<

Stand: Donnerstag, 9.7.2020, 7:30 Uhr

Ab Sonntag, dem 12.7. darf in unseren Kirchen wieder gesungen werden. Der Mundschutz muss nur beim Hinein- und Hinausgehen sowie beim gemeinsamen Singen getragen werden.

Auch die Gemeindehäuser können wieder unter Infektionsschutzgesichtspunkten genutzt werden. Gruppen und Kreise wenden sich dazu bitte an das Pfarramt.

 

Stand: Sonntag, 31.5.2020, 8:30 Uhr

Das Pfarrbüro wird ab Dienstag, dem 2.6. wieder geöffnet, unter Beachtung der Hygienemaßnahmen. Bitte bringen Sie einen Mundschutz mit und haben Sie nach dem Klingeln ein wenig Geduld, bis unsere Sekretärinnen Ihnen öffnen.

Pfarrer Michalak ist von Montag, dem 1. Juni bis einschließlich Sonntag, dem 14. Juni, im Urlaub.

Die Vertretung hat vom 1. - 7. Juni: Hansjörg Landeberger aus Dornhan, Tel.: 07455 / 1234

Vom 8. bis 14. Juni: Sven von Eicken aus Marschalkenzimmer, Tel.: 07455 / 33 210

 

Stand: Donnerstag, 14.5.2020, 11:00 Uhr

Ab Sonntag, dem 17.5.2020 finden in unserer Verbundkirchengemeinde wieder Gottesdienste statt.

9:00 Uhr Römlinsdorf (Kirche und Gemeindezentrum)

10:15 Uhr Betzweiler (Kirche)

Im Rahmen eines verbindlichen Infektionsschutzkonzeptes mussten folgende Maßnahmen getroffen werden:

- Es wird nicht gesungen, auch Liederbücher werden nicht ausgegeben.

- Besucher müssen zueinander einen Mindestabstand von 2 Metern halten. Personen die in einem Haushalt wohnen dürfen zueinander diesen Mindesabstand auch unterschreiten. Die möglichen Sitzplätze sind gekennzeichnet.

- Ein Ordnungsdienst wird den Besuchern freundlich aber bestimmt Plätze zuweisen.

- Bitte bringen Sie Mundschutzmasken mit. Handdesinfektionsmittel steht am Eingang bereit, der 2 Meter Abstand ist auch beim Eingang einzuhalten.

- Der Gottesdienst dauert ca. 30 - 35 Minuten.

- Es ist eine Höchstzahl an Teilnehmer festgelegt (gesetzliche Vorschrift), so dass wir womöglich gezwungen sind, wenn zu viele kommen, Menschen abzuweisen.

 

Das alles fühlt sich im Moment nicht wie Gottesdienst an, ist aber momentan die einzige Möglichkeit wie wir Gottesdienst feiern können. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Darüber hinaus wird der geistliche Impuls hier weiterhin für Sonntag auf der Homepage erscheinen. Auch die Kirchenvlogs werden fortgeführt.

 

Stand: Samstag, 18.4.2020, 9:00 Uhr

Nach den ersten Lockerungen in der Corona-Krise beraten die evangelischen Landeskirchen Württemberg und Baden zusammen mit den katholischen Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart mit der Landesregierung über Bedingungen für erste Gottesdienste im Mai. Wenn sie kommen, so kommen sie zunächst sicher mit Einschränkungen. Wie diese aussehen, wird sich noch herausstellen.

Wir halten Sie hier weiter auf dem Laufenden, denn wenn bekannt ist unter welchen Bedingungen Gottesdienste momentan stattfinden können müssen wir uns beraten, wie wir diese Bedingungen umsetzen. Seien Sie versichert: Wir bleiben dran!

Bis dahin, das hat der Oberkirchenrat noch einmal klar gestellt, ändert sich nichts an den bisherigen Abläufen.

Stand Samstag, 04.04.2020 10:30 Uhr

Da um Ostern herum keine Gottesdienste stattfinden hat der Evangelische Oberkirchenrat eine Ausnahme der geltenden Abendmahlsregelung gemacht und an Gründonnerstag und Karfreitag Hausabendmahle zugelassen. Eine entsprechende Liturgie als Vorschlag finden Sie unter dem Reiter "Sonntagsandachten".

Seit dem 2. April sind Bestattungen nun mit den engsten Angehörigen (in gerader Linie verwandt) sowie fünf weiteren Personen plus Pfarrer möglich, wenn Bestatter und Helfer sich in gebührendem Abstand aufhalten. Weiterhin kann nur auf dem Friedhof bestattet werden. Es ist möglich dass diese Vorschriften verschärft werden, auch durch die Ortspolizeibehörde.

Die Landeskirche hat mit der Landesregierung darüber gesprochen dass neben Schulen und Kitas auch Theater und Kinos bis 19. April geschlossen bleiben, kirchliche Versammlungen (wie Gottesdienste) aber bis 15. Juni untersagt wurden. Die Landesregierung hat erklärt dass sie die Religionsgemeinschaften nicht benachteiligen wollte, sondern es einfach zu Unstimmigkeiten aufgrund der Dynamik der Krise kam. Im Endeffekt werden wir in der Wirkung alle gleich behandelt. Also werden nach meinem Verständnis nicht am 19. April die Kinos öffnen, während Gottesdienste untersagt bleiben. Wie lange es allerdings dauert bis das öffentliche Leben wieder aufgenommen werden kann, bleibt leider weiter unklar.

 

Stand: Mittwoch, 1.4.2020, 20:00 Uhr

Jetzt mit neuen Links in den Bereichen Kinderkirche zu Hause und Fernseh- und Online-Gottesdienste.

 

Stand: Sonntag, 29.3.2020, 16:00 Uhr

Jeden Sonntag von 9 bis 17 Uhr sind die Kirchen in unserer Verbundgemeinde jetzt offene Kirchen und können besucht werden. Dort hängen dann auch Wortimpulse zum Mitnehmen aus.

 

Neue Beiträge: Kirche in Zeiten von Corona

Nachdrücklich möchte ich Sie auf diesen neuen Reiter hinweisen, in dem wir alles sammeln, was wir für das geistliche Leben in Zeiten des Coronavirus verwenden können.

Ich lade Sie herzlich ein, darin zu stöbern, auch Links auszuprobieren (andere Gemeinden haben auch tolle Ideen) und sich für das zu entscheiden, was Ihnen seelisch gut tut.

 

Liebe Gemeinde,

an dieser Stelle informieren wir Sie von nun an darüber, wie es in Zeiten des Covid-19 Virus weitergeht. Diese Seite wird auch immer wieder aktualisiert, um Sie auf dem neuesten Stand zu halten.

Wir bitten Sie, diese Infos mit den Verwandten und Bekannten zu teilen, die kein Zugang zum Internet haben.

Außerdem ist Pfarrer Sascha Michalak unter seiner Telefonnummer 07444 / 25 81 telefonisch zu erreichen.

Bis auf unbestimmte Zeit gilt:

  • Aufgrund der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Gottesdienste mit Ausnahme von Bestattungen Voraussichtlich bis 15. Juni 2020 nicht mehr statt.

  • Gottesdienste zur Bestattung finden nur noch auf dem Friedhof statt, im engsten Familienkreis mit MAXIMAL 10 TEILNEHMERN. So soll die Ansteckungsgefahr verringert werden. Sollte jemand aus einer Trauerfamilie oder dem engeren Bekanntenkreis mit Covid-19 infiziert sein, bitten wir, dies uns schon bei der telefonischen Anfrage mit zu teilen.

  • Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen der Kirchengemeinde sind ebenso ausgesetzt.

  • Das Pfarramt, auch das Sekretariat und die Kirchenpflege, sind zu den gegebenen Zeiten nur noch telefonisch zu erreichen.

  • Jeden Sonntag 8:00 Uhr werden auf dieser Seite geistliche Impulse veröffentlicht, in Schriftform, zum Nachlesen.

  • Jeden Donnerstag 8:00 Uhr werden auf dieser Seite Videoimpulse (Kirchen-Vlog) von Pfarrer Michalak veröffentlicht.

  • Wir bitten eindringlich darum mit Gemeindegliedern welche keinen Zugang zum Internet haben, eigenständig und telefonisch Kontakt aufzunehmen und diese auf dem Laufenden zu halten.

    * Auf Anordnung des Oberkirchenrates sind bis auf weiteres die Pfarrämter für Publikumsverkehr gesperrt. Bitte wenden Sie sich telefonisch oder per Email an Pfarrer Sascha Michalak.

    * Ebenso sind die Gemeindezentren auf Anordnung des OKR geschlossen.

Im Namen des Kirchengemeinderates bitte ich Sie um Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit.

Wir haben diese Entscheidungen nicht getroffen aus persönlicher Angst, sondern aus Nächstenliebe die an diejenigen Mitmenschen denkt, die durch eine Überlastung des Gesundheitssystems gefährlich betroffen sein könnten.

Es grüßt Sie herzlich

Pfarrer Sascha Michalak

 


Sonntagsimpulse

Der Gottesdienst für Sonntag 17.5.2020

Impuls für Sonntag, 17.5.2020

 

Psalm 23


Schriftlesung Matthäus 6 , 5 - 15


Liedvorschlag: „Ins Wasser fällt ein Stein“


Sonntagsimpuls – Das Vaterunser

Jesus lehrte seine Jünger das Vaterunser zu beten. Viele von uns beten es täglich.

Das Gebet ist so in uns drin, dass es manchmal schon automatisch kommt, und wir nicht viel darüber nachdenken. Das muss nichts schlechtes sein. Es ist dann ein bisschen wie ein Lied, das uns direkt in die Seele spielt.

Trotzdem lohnt es sich, anhand unseres Predigttextes, auch mal näher hin zu schauen.

Denn es gibt einen Grund warum Jesus seine Jünger das Vaterunser lehrt. Sie sollen nicht plappern wie die Heiden. Sie sollen nicht denken dass sie mit vielen Worten bei Gott mehr erreichen. Oder dass sie Gott überreden können. Gebete wurden damals als Zaubersprüche missbraucht. Wenn ich nur richtig bete, wird ein Gott mir meinen Wunsch garantiert erfüllen. Auch bei Christen kommt es noch vor. Wenn Menschen tatsächlich sagen, dieses oder jenes Unglück hätte Menschen nicht getroffen, wenn sie gebetet hätten. Wer so redet, versteht das Beten als Zaubersprüche, mit denen man letztlich Macht über Gott hat. Man kann Gott dann dazu bewegen, das zu erfüllen, was man will.


Dagegen setzt Jesus den Beginn des Vaterunser:
Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme,

dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.


Direkt am Anfang werden wir daran erinnert, wie unsere Stellung zu Gott ist. Er ist im Himmel, er ist heilig – und wir sollen seinen Namen heiligen.

Sein Reich soll kommen, sein Wille soll geschehen. Wir ordnen uns also Gottes Willen unter.

Wir versuchen ihn nicht zu überreden oder mittels Gebete zu zwingen, sondern wir akzeptieren Gottes Willen, komme was mag.


Der nächste Teil geht aber darauf ein, dass wir trotzdem Menschen sind, die Bedürfnisse haben.

Die abhängig sind.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unser Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.


In diesen Zeilen gestehen wir unsere Abhängigkeit von Gott. Wir brauchen das tägliche Brot. Ohne Gott würde nichts wachsen. Ohne Gott gäbe es kein Leben.

Und Schuld, die laden wir täglich auf uns. Gerade gegenüber Gott. Und diese Schuld kann nur Gott uns vergeben.

Unseren Schuldigern sollen wir vergeben, also denen, die an uns schuldig geworden sind. Denn Vergebung erst macht Leben möglich. Und beides gehört zusammen: Um Vergebung bitten und Vergebung gewähren.

Schließlich die Bitte, die vielleicht am schwierigsten zu verstehen ist. Gott soll uns nicht in Versuchung führen. Dazu gibt es ganze Bücher, und da der Impuls hier kurz gehalten sein soll, langt das nicht. Aber ich habe es auf meine Liste von Themen und Ideen geschrieben, worüber ich mal predigen will.

Feststellen kann man aber: In Versuchung werden wir immer wieder geführt. Auch da sind wir von Gott abhängig. Und das Böse in der Welt gibt es. Leider. Auch davor kann uns letztlich nur Gott bewahren.


Das Vaterunser das wir beten, betont unsere Abhängigkeit von Gott. Mit einfachen und klaren Worten bekennt es, dass wir unser Leben oft viel weniger im Griff haben, als uns lieb ist.

Sondern dass wir abhängig sind von Gott.

Ich denke mir immer, dass also besonders Christen doch für diese Krise gut gewappnet sind. Weil wir wissen, was es bedeutet, abhängig zu sein. Dass unser Leben letztlich nicht in unserer Hand liegt, sondern in der Hand Gottes. Dass wir gelernt haben, was es bedeutet, abhängig zu sein.

Und das auch auszuhalten. Auch wenn uns manche Einschränkungen nicht gefallen. Ich glaube, die Hygieneregeln hier im Gottesdienst findet niemand toll. Aber wir können es aushalten.


Den Grund dafür nennt Jesus im letzten Teil des Vaterunsers:

Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.


Gott ist groß, er ist heilig. Wie ein Rahmen schließt sich diese Aussage um den mittleren Teil.

Weil Gott aber groß ist, weil ihm das Reich gehört und alle Kraft, macht uns das Mut.

Wir vertrauen darauf dass Gott ein guter und barmherziger Gott ist. Dass auch sein Wille gut ist.

Dass Gottes Willen einen guten Grund hat. Auch wenn wir ihn nicht immer verstehen.

Ich habe jetzt mit meiner Klasse 8 nur noch digital Unterricht. Und dort habe ich Ihnen eine Frage gestellt: Ist Corona vielleicht eine Strafe Gottes? Sie sollten diskutieren. Und das haben sie.

Sie kamen zu dem Ergebnis dass Corona nicht unbedingt eine Strafe ist – weil Gott ja auch ein barmherziger und liebender Gott ist. Aber Corona könnte die Menschen dazu bewegen, endlich mal wieder nachzudenken, was wirklich wichtig im Leben ist. Ein spannender Gedanke.

Unser Vertrauen zu Gott, unser Glaube, der vertraut auch auf die Herrlichkeit Gottes. Auf seine Ewigkeit. Dass Gott größer ist als alles andere. Und größer ist als alle Sorgen und Nöte die wir haben. Nicht dass sie ihm nicht wichtig wären. Sondern dass für Gott unsere Sorgen und Nöte nichts sind, wozu er mühsam überredet werden muss. Sein Wille wird ja geschehen.


Amen.



Liedvorschlag: „Meinem Gott gehört die Welt“



Vaterunser


Abkündigung


Segensbitte
„Es segne und behüte uns der dreieinige und barmherzige Gott: Der Vater, der Sohn

und der Heilige Geist. Amen.“

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 09.07.20 | „beraten und beschlossen“ zur Synode ist online

    Drei Tage lang hat die 16. Württembergische Landessynode im Hospitalhof hybrid getagt. Einen Überblick über die Diskussionen und Entscheidungen vom 2. bis 4. Juli bietet das neue Heft "beraten und beschlossen", das ab sofort online abzurufen ist.

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    Die KonApp nimmt Fahrt auf: Seit Beginn der Corona-Krise haben sich die Downloadzahlen des digitalen Tools für die Konfirmanden-Arbeit mehr als verdoppelt. Die Deutsche Bibelgesellschaft legt nach - mit einem nächsten Update für neue Funktionen, zusätzlichen Inhalten und einem digitalen Schulungsangebot für Leitende in der Konfi-Arbeit.

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  • 09.07.20 | Mittelstandspreis vergeben

    Für ihr gesellschaftliches und ökologisches Engagement sind drei baden-württembergische Unternehmen am Mittwoch, 8. Juli, bei einer digitalen Verleihung mit dem LEA-Mittelstandspreis ausgezeichnet worden. Preisträger sind die Bäckerei Stemke aus Schwäbisch Gmünd, die Strenger Holding GmbH mit Sitz in Ludwigsburg und die H. P. Kaysser GmbH + Co. KG aus Leutenbach (Rems-Murr-Kreis).

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